Was ist, wenn ein schlechtes Geschäftsjahr kommt?
Dafür ist der Baukasten gemacht: Beiträge zu vielen Bausteinen lassen sich anpassen oder zeitweise aussetzen, und beim Depot bestimmen Sie die Sparrate ohnehin selbst – nach unten wie nach oben. Wichtig ist, das schon bei der Auswahl der Verträge mitzudenken. Genau darauf achten wir.
Basisrente oder Depot — oder beides?
Häufig ist die Antwort: beides, in unterschiedlicher Gewichtung. Die Basisrente bringt den Steuerhebel und eine lebenslange Rente, das Depot bringt Flexibilität für schwankende Einkommen. Wie die Gewichtung für Sie aussehen kann, hängt von Einkommen, Steuersatz und Planungshorizont ab – das rechnen wir beispielhaft durch.
Was kostet das Erstgespräch?
Das Erstgespräch ist für Sie kostenfrei und unverbindlich. Kommt es später zu einer Vermittlung, erhalten wir eine Vergütung vom jeweiligen Produktgeber – das legen wir offen.
Bin ich als Selbstständiger überhaupt rentenversicherungspflichtig?
Das hängt von Ihrer Tätigkeit ab: Manche Selbstständige sind gesetzlich pflichtversichert oder Mitglied eines Versorgungswerks, viele andere sind es nicht. Davon hängt ab, was Ihre private Vorsorge leisten muss.
Bin ich als Geschäftsführer überhaupt rentenversicherungspflichtig?
Das hängt vor allem von Ihrer Beteiligung ab: Beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer – in der Regel ab 50 % Beteiligung oder mit Sperrminorität – sind meist rentenversicherungsfrei, Fremdgeschäftsführer und Minderheitsgesellschafter meist pflichtversichert. Verlässlich klärt das nur ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung. Von diesem Status hängt ab, welche Bausteine für Sie tragen – deshalb klären wir ihn am Anfang der Beratung.
Kann ich als Gesellschafter-Geschäftsführer eine Direktversicherung über die eigene GmbH abschließen?
Ja, das ist grundsätzlich möglich – auch als beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer. Der große Vorteil: Die Beiträge zahlt Ihre GmbH, und als Betriebsausgaben mindern sie den Gewinn der Gesellschaft – im Rahmen der gesetzlichen Grenzen bleiben sie für Sie zudem lohnsteuerfrei. Damit das steuerlich anerkannt wird, müssen einige Voraussetzungen stimmen, etwa ein klarer Gesellschafterbeschluss und eine übliche Ausgestaltung. Wir bereiten das gemeinsam mit Ihrer Steuerberatung sauber vor.
Welche Möglichkeiten bietet eine Unterstützungskasse — und wie ergänzt sie die anderen Bausteine?
Die Unterstützungskasse ist ein weiterer Weg der betrieblichen Versorgung und kann die übrigen Bausteine gut ergänzen – gerade für Geschäftsführer. Anders als bei der Direktversicherung sind die Beiträge nicht an feste Höchstgrenzen gebunden, sodass sich je nach Gestaltung auch deutlich höhere Beiträge einbringen lassen; die Rückdeckung kann fondsgebunden – etwa mit Aktienfonds/ETF – aufgebaut werden.
Wie trenne ich Firmen- und Privatvermögen sauber?
Indem private Bausteine konsequent aus dem Privatvermögen bespart und betriebliche Wege bewusst und dokumentiert gewählt werden. So bleibt nachvollziehbar, was der Firma gehört und was Ihnen – auch mit Blick auf Haftung, Bilanz und einen späteren Verkauf.
Was passiert mit meiner betrieblichen Versorgung bei Firmenverkauf oder Nachfolge?
Betriebliche Zusagen sollten geregelt sein, bevor Verkauf oder Übergabe konkret werden – etwa durch Übertragung, Auslagerung oder eine saubere vertragliche Lösung. Eine Pensionszusage kann einen Verkauf sonst erschweren. Je früher das geregelt ist, desto mehr Optionen bleiben Ihnen.
Rente, Auszahlplan oder Kapitalauszahlung — wie komme ich später an mein Geld?
Das hängt vom Baustein ab. Die Basisrente wird immer als lebenslange Rente ausgezahlt. Beim Depot sind Sie frei und können zum Beispiel einen Auszahlplan mit regelmäßigen, anpassbaren Entnahmen einrichten. Bei betrieblichen Lösungen und privaten Rentenversicherungen gibt es je nach Vertrag die Wahl zwischen Verrentung, einer einmaligen Kapitalauszahlung oder einer zum Beispiel über fünf Jahre verteilten Kapitalisierung – Letzteres kann steuerlich interessant sein. Wir stellen die Wege beispielhaft gegenüber.
Lohnt sich das auch kurz vor der Rente noch?
Ja – nur mit einem anderen Plan. Kurz vor dem Ruhestand geht es weniger um jahrzehntelangen Zinseszins und mehr um Steuereffekte, Entnahmeplanung und die Frage, wie vorhandenes Vermögen in laufendes Einkommen übersetzt wird. Auch dafür gibt es passende Wege.
Ich habe schon alte Verträge — was passiert damit?
Wir schauen sie uns an, bevor irgendetwas Neues abgeschlossen wird. Manches ist besser als sein Ruf und bleibt bestehen, manches lässt sich beitragsfrei stellen oder anpassen. Ein Neuanfang um jeden Preis ist ausdrücklich nicht unser Ansatz.
Wie läuft die laufende Betreuung ab?
Sie haben einen festen Ansprechpartner, und wir melden uns von uns aus, wenn eine Überprüfung sinnvoll ist – etwa bei Gesetzesänderungen oder wenn sich Ihre Geschäftslage ändert. Dazwischen gilt: kurze Wege, klare Antworten, kein unnötiger Termin.
Beraten Sie vor Ort im Kreis Olpe oder digital?
Beides. Wir kommen zu Ihnen ins Unternehmen – nach Olpe, Attendorn, Lennestadt, Wenden oder Drolshagen –, Sie kommen zu uns, oder wir sprechen per Video. So bleibt der Aufwand für Sie so klein wie möglich.
Muss ich für ein Erstgespräch Unterlagen mitbringen?
Nein, Sie können auch ohne Unterlagen kommen. Hilfreich sind – falls vorhanden – bestehende Verträge, der letzte Steuerbescheid und die Renteninformation. Alles Weitere klären wir im Termin.